Begriffe aus dem RZ

Hier werde ich verschiedene Begriffe aus dem RZ erklären. Am Anfang wird hier wenig stehen, mit der Zeit kommt immer mehr. Auch Korrekturen werden vorgenommen.

Medienconverter – ein kleines Gerät, welches das Konvertieren eines Mediums, meist Glasfaser auf Kupfer, ermöglicht. Meist wird es dort eingesetzt, wo, trotz durchgehender Glasfaser-Infrastruktur, doch noch ein Kupferport benötigt wird, z.B. bei Management-Port eines weit entfernten Switches. Es ist der kleine Bruder des “Mod-Conv”.

Modeconverter – auch Mod-Conv, Modconv etc. genannt. Meist ein Medienconverter, aber mit z.B. 2x SFP Port, in den einen kommt z.B. ein DWDM, in den anderen ein CWDM Modul rein, wird meist auf gestückelten Strecken eingesetzt, wo ein Teil aus DWDM und ein Teil aus CWDM besteht. Oder aber einfach nur für Änderung der Wellenlänge.

Putzer – oder auch Putzwerkzeug. Es ist tatsächlich zum Putzen gedacht, allerdings von LWL-Steckern. Für jeden Stecker und jede Buchse gibt es ein dediziertes Werkzeug zum Putzen, damit auf der Steckverbindung kein Staub liegt und das Signal dämpft. Es ist der Fein der Dämpfung.

Dämpfung – Signaldämpfung bei einer LWL-Strecke. Der Alptraum jedes Technikers, wenn man Kunden anschliesst. Es ist, im Prinzip, der Verlust, der an Steckverbindungen, Leitungen, etc. entsteht. Am Ende kommt weniger Licht raus als rein.

BGP – Border Gateway Protocol. Die Königsdisziplin des Routings. Es ist das weltweite Routingprotokoll, welches das Internet in jetziger Form erst möglich macht. Ganz am Anfang gab es statisches Routing, dann dynamisches in allen möglichen Formen (RIP, OSPF, IGRP, etc.). BGP ist sozusagen das Protokoll, welches zum Routing zwischen allen autonomen Internet-Teilnehmern verwendet (ISPs).

Confen – auf Deutsch “Konfigurieren”, wird im Slang verwendet. Ist die kürzere Form.

DWDM – Dense Wavelength Division Multiplexing, ein Wellenlängen-Multiplexverfahren um mehrere Signale auf eine Glasfaser zu bekommen. Funktioniert mit einem Prisma. Kanalabstand ist 0.8nm oder 100GHz. Die Mitte liegt bei 1550nm, davon links und rechts können bis zu jeweils 80 Kanäle genutzt werden. Es gibt noch andere Kanalabstände, diese werden aber wenig genutzt.

CWDM – Coarse Wavelength Division Multiplexing, auch ein Wellenlängen-Multiplexverfahren, allerdings nur mit 16 Kanälen zwischen 1270nm und 1610nm. Kanalabstand ist 20nm, Kanalbreite 13nm, die restlichen 7nm sind dann noch als Abstand zum nächsten Kanal. Da es nur grob ist können günstigere Laser verwendet werden.

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