Playing with the oscilloscope

This is frequency modulated signal on a oscilloscope, but the carrier frequency is lower than the modulation frequency.

In XY mode, two signals and all zoomed. Had much fun changing the frequencies and wave forms. Endlessly interesting patterns.

The special pattern you see has something to do with the oscilloscope’s internal 10kHz trigger frequency. But it’s just a guess. It could also be a ground loop problem.

Agilent E3644A Labornetzteil

Letztens habe ich in der Bucht ein Labornetzteil erstanden, den Agilent (jetzt Keysight, vorher HP) E3644A. Es ist ein 80W, 8V/8A oder 20V/4A. Die Bereiche sind fliessend, es kann einfach über 8V nur noch 4A liefern. Dabei ist es ein analog ausgeführtes, digital gesteuertes Netzteil, mit GPIB, RS-232, remote-sense usw./m

Es kann aber auch tatsächlich 10mV mit 8A liefern, wenn es sein muss. Das unterscheidet meist auch die billigen Netzteile von den guten. Die billigen können kleine Spannungen oft nicht ausgeben, oder es sind Schaltnetzteile, die dann aber auch bei sehr kleinen Spannungen ihre Probleme haben.

Ich finde ebenso, dass die Kalibrierung sehr gut gemacht wurde, man muss keine Spannungen im Inneren einstellen oder so, das Netzteil gibt einfach einige Spannungen aus (angefangen bei 200mV) und man trägt über das Bedienfeld einfach die am Multimeter abgelesene Spannung. Den Strom kalibriert es genauso. Man schliesst einfach einen Amperemeter an die Ausgänge, das Netzteil gibt einen definierten Strom ab, und man trägt wieder über das Bedienfeld ein, welcher Strom abgelesen wurde. Schon ist die Kalibrierung abgeschlossen. Es ist so einfach, man kann sie in wenigen Minuten abschliessen. Dies liesse sich sogar scripten, wenn man den Multimeter und das Netzteil per GPIB am PC angeschlossen hat.

Das Netzteil besitzt auch hinten extra Ausgänge, auch der Sense-Anschluss ist da, mit dem die Ausgangsspannunge im Bereich +/- 1V direkt an der Last und nicht nur am Ausgang geregelt wird.

Das E3644A ist Teil einer ganzen Serie

Zwar läuft der Lüfter die ganze Zeit, ist auch nicht besonders leise (aber temperaturgeregelt), dafür funktioniert das Netzteil 1a, ohne Probleme, wie es sein muss.

Im Grunde ein sehr gutes, gebrauchtes Profi-Netzteil für Experimente und Basteln.

IC-7600, FT-1000MP und TS-590SG

Ich versuche hier mal meine Erfahrungen mit den drei Transceivern zu beschreiben. Als Erstes Icom IC-7600, dann Yaesu FT-1000MP und zum Schluss Kenwood TS-590SG (in der Reihenfolge der Anschaffung).

IC-7600 hatte ich schon mal. Dann wurde der verkauft. Einige Jahre später habe ich ihn wieder gekauf. Den USB-Stick, der in dem alten steckte, einfach in den neuen reingesteckt, Einstellungen zurückgespielt und es war alles wie damals.

Den FT-1000MP habe ich einige Monate danach gekauft. Er besitzt die schmalen Inrad ZF-Filter, sowie alle anderen ausser 250Hz CW und Sub-Filter.

TS-590SG hat mich schon lange verfolgt, konnte mich aber nicht überwinden. Irgendwann habe ich mich doch dazu entschieden den zu kaufen, allerdings neu. Die anderen Transceiver habe ich jeweils gebraucht gekauft. Der TCXO war leider nicht verfügbar, aber ein billiger Abklatsch kam zu mir nach paar Wochen aus China. Funktioniert schon mal besser als der normal Quarz, der sonst drin ist.

Nun, so allgemein kann ich sagen, IC-7600 ist wie ein bequemer Luxuswagen. Der TS-590SG ist, sagen wir mal, ein solider Transceiver, mit vielen Schwächen und Macken. Der Yaesu FT-1000MP ist wie ein Fort Transit mit Vollausstattung. Alles passt, ist nicht der schnellste, kann aber liefern ohne Probleme. Im Contest meine bevorzugte Maschine.

DSP ist bei dem Icom sehr gut, filtert alle Störungen raus, ob NB, NR oder sonst was. Im Kenwood ist der fast nicht zu gebrauchen. Auf kleinster Stufe ist der schon zu stark, geschweige denn auf weiteren Stufen. Der Yaesu aber, der ist samtweich, auch in der stärksten Stufe. Dabei hört man in der kleinsten Stufe schon Verbesserungen. In keiner Einstellung klingt er künstlich, im Gegensatz, in jeder Einstellung ist der sehr gut, finde ich.

Der Icom überzeugt mit AM-Empfang (bis 10kHz Breite) und mit seinem einfach nur genialem Noise-Blanker, der ohne Verzerrung die Störungen teilweise um 30-40dB schwächer macht.

Der Kenwood überzeugt mit seinen Optionen für so einen kleinen und relativ einfachen Transceiver. Hat im Prinzip alles, was die grossen haben, ausser einen zweiten Empfänger.

Der Yaesu überzeugt mit seinem sehr ruhigem Empfänger, binauralem Empfang, sehr guter Selektivität, dem DSP sowie Grosssignalfestigkeit.

Der eingebaute interne Tuner, den alle drei Transceiver besitzen würde ich folgendermassen beurteilen: Icom: sehr gut, Kenwood: sehr gut, Yaesu: ausreichend.

Insgesamt haben alle drei Transceiver bei mir eine Verwendung, und abhängig von der wähle ich einen aus.

Ich betreibe alle Transceiver mit fast identischen Canton-Lautsprechern.

Den Icom IC-7600 und Yaesu FT-1000MP würde ich immer wieder kaufen. Ob ich den Kenwood TS-590SG wieder kaufen würde, das weiss ich noch nicht, eher nein. Würde aber Kenwood allgemein noch einige Chancen geben, z.B. mit dem TS-890S oder TS-990S.